008 Hebamme

Nach schier unendlichen Wochen ist es nun also so weit, die neue Episode ist fertig! Allerdings, schrecklich peinlich, wieder ohne Vorspann. Ich hatte die (nicht so) clevere Idee, meinen Vorspann auf dem Weg zu meinem MacBook und also zur Podcast-Produktion aufzunehmen, dachte jedoch nicht daran, dass mich dieser Weg entlang einer der innerstädtischen Hauptstrassen führen würde. Mein Gerede ging also in Verkehrslärm unter und die Aufnahme ist nicht zu gebrauchen. In der Hoffnung, ihr lest diese Shownotes, möchte ich also an dieser Stelle auf den im Blog angekündigten Newsletter-Service hinweisen. Näheres findet ihr hier: Newsletter

In Episode 6 sprach ich mit einer Bestatterin, in Episode 8 nun folgt ergänzend das Gespräch mit einer Hebamme. Mein Gast und ich sprechen über die Entwicklung des Berufes. Was hat sich im Laufe der Jahrzehnte für Hebammen, Eltern und natürlich auch die Kinder verändert? Wozu braucht man überhaupt eine Hebamme?

Zum Weiterlesen:

Semmelweis – Kreißsaal

  • ab Minute 2 erklärt mein Gast, warum sie Hebamme geworden ist und was den Beruf so besonders macht
  • ab Minute 3 erfahren wir, welche Rolle die Hebamme für die Familien spielt
  • ab Minute 8 sprechen wir darüber, ob es auch männliche Hebammen gibt und wie es zum Begriff “Hebamme” kommt
  • ab Minute 10 blicken wir in die Vergangenheit. Wie entwickelte sich der Beruf und welche Aufgaben hatte die Hebamme?
  • ab Minute 15 sprechen wir darüber, was eine Hebamme darf
  • ab Minute 16 frage ich “Wozu braucht man denn überhaupt eine Hebamme und wer ist der Herr Semmelweis?”
  • ab Minute 20 unterhalten wir uns über die Finanzierung von Hebammen und Geburtshilfe und ausserdem über Versicherungsprobleme
  • ab Minute 25 wird aufgezählt, welche Leistungen (unter anderem) die Krankenkassen bezahlen
  • ab Minute 28 trennen wir in Gynäkologen- und Hebammensicht auf Geburtshilfe und definieren Grenzen zwischen notwendig und weniger notwendig
  • ab Minute 31 sprechen wir darüber, wie sich das “schwanger sein” im Laufe der Jahrzehnte verändert hat
  • ab Minute 32 geht es um Väter
  • ab Minute 34 suchen wir nach verbliebenen Ritualen rund um Schwangerschaft und Geburt
  • ab Minute 39 denken wir darüber nach, inwieweit sich das “Eltern werden” verändert hat und welche Erwartungen Eltern an sich stellen
  • ab Minute 41 gibt es Ratschläge
  • ab Minute 43 sprechen wir darüber, ob es Sinn macht sich mit einer Hebamme über das “Will ich Kinder?” zu unterhalten
  • ab Minute 46 klären wir, wie viel Betreuung die Krankenkasse bezahlt
  • ab Minute 47 nähert sich das Gespräch dem Ende und mein Gast hat Gelegenheit zwei Anliegen loszuwerden
  • ab Minute 49 noch eine letzte Frage: Woran erkennt man eine gute Hebamme?

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  • Peter

    Moin!

    Schön, dass die Interviews weiter gehen. Dass der Vorspann ‘fehlt’ ist aus meiner Sicht heraus verschmerzbar. Das klang immer etwas … nunja, pubertär, wie aufgenommene Selbstgespräche eigentlich immer klingen?!

    Egal! Weitermachen!

    Peter

    • piratte

      Hellooo Peter,

      Selbstgespräche sind tatsächlich immer etwas schwierig. Schwierig zu hören und auch aufzunehmen, ich komme mir jedenfalls immer etwas merkwürdig vor, wenn ich meine Monologe aufzeichne. Dennoch schienen/scheinen sie mir notwendig um persönliche Worte an die Hörer loswerden zu können. Im Podcast selbst ist dafür ja kein Platz. Jedenfalls, in Zukunft übernehmen die Newsletter diese Funktion, der Vorspann wird also wegfallen bzw. selten werden.

  • theM

    Ein sehr schön Folge, zumal sich hier der Kreis rückwärtig von der Baren zur Wiege schließt. Insbesondere fand ich es sehr interessante als Mann einen Einblick in einen Bereich zu bekommen, welcher doch immer noch an vielen Stellen mystifiziert und einseitig betrachtet wird. Erneut viele interessante Dinge gelernt und mich darüber hinaus gut unterhalten gefühlt. Danke!

    • piratte

      Das zu lesen freut mich sehr! Ich hatte schon Bedenken, dass die Episode zu sehr “Frauenthema” sein könnte und Männer abgeschreckt werden.

  • Taunide

    Einen ziemlich ungewöhnlichen Geburtsbrauch könnte ich noch beisteuern: manche Menschen pflanzen ja zur Geburt ihres Kindes einen Baum. Meine Schwester, ihres Zeichens ebenfalls Hebamme, berichtete mir davon das manche Mütter ihre Plazenta, also die Nachgeburt, nach der Entbindung aufbewahren und dann gemeinsam mit dem Baum pflanzen. Der Podcast lief irgendwie in eine völlig andere Richtung als ich vermutet hatte und war gerade deshalb sehr spannend für mich. besonders der Ausflug in die Geschichte gefiel mir gut. Und das das ganze Esogesummse zu dem Hebammen gerne mal neigen erfrischend knapp gehalten war.

  • Wolfgang

    Schöne Idee, nach der Bestatterin nun auch ein Interview mit einer Hebamme aufznehmen. Interessante und kurzweilige Folge wieder einmal. Da ich von Hebammen selbst noch nie mangels eigener Erfahrung viel wusste, hab ich lauter neue Infos gesammelt. Wieder hast Du jemand gefunden, der was zu erzählen hat, flüssiges Gespräch, toll von Dir geleitet. Bin gespannt, was zukünftig kommt. Welche Person liegt zwischen der Hebamme und der Bestatterin? Mir fielen da einige passende Berufe ein :D